IntegPlan ist ein Länder übergreifendes Projekt der Förderung der freiwilligen Rückkehr in die Heimatländer. Diese sind zum Teil in einer schwierigen Situation des politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbaus (z.B. Afghanistan, Irak, Kosovo). Hier ist es wichtig Rückkehrförderung so durchzuführen, dass sie
- nicht zur Verschärfung der sensiblen Situation im Land führt und
- einen Entwicklungsbeitrag für die rückkehrende Person und das Land ermöglicht.
D.h. es besteht in diesen Ländern ein intensiver Bedarf für eine sozial- und politikverträgliche Rückkehr, die nicht nur in der Verantwortung der Heimatländer liegt, sondern von den Gastländern in einer angemessenen Gestaltung des Rückkehrmanagements mitgetragen wird.
Dabei kommt der Kompatibilität von Beratung im Gast- und Rückkehrland eine große Bedeutung zu. Eine integrierte Rückkehrberatung bei der BeraterInnen in Gast und Rückkehrland gemeinsam mit Rückkehrern eine integrierte Rückkehrplanung vornehmen ist bisher nur in Einzelfällen gewährleistet. Das Projekt versucht die Möglichkeiten integrierter Rückkehrplanung weiter auszubauen und zu erproben. Dies ist entscheidend hinsichtlich einer Übertragbarkeit der Ansätze auf andere Bundesländer und andere EU-Mitgliedsstaaten.
Projektträger ist Micado Migration gGmbH in Saarbrücken in Kooperation mit den Länderministerien von Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Andere Bundesländer sind eingeladen sich am weiteren Ausbau zu beteiligen.
Das Leistungsangebot des Netzwerkes richtet sich primär an die Rückkehrberatungsstellen der beteiligten Bundesländer und deren RückkehrberaterInnen und über diese an potentielle RückkehrerInnen, die mit Beratungsstellen in ausgewählten Rückkehrländern vernetzt werden sollen.
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